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Frank Deppenmeier via plandoo — Juni 2020

Digitale Transformation und gesellschaftliche Veränderungen

Die heutige Zeit ist schnelllebig wie nie zuvor und die Herausforderungen werden häufig mit der Abkürzung „VUCA“ umschrieben: Volatility, Uncertainty, Complexity und Ambiguity. Dies umfasst technische Innovationen, die fortschreitende, immer schneller werdende digitale Transformation unserer Arbeitswelt sowie tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen. Unternehmen und Organisationen müssen darauf durch Anpassungen in Prozess- und Ablauforganisation reagieren. Nur so ist es möglich, schnell auf neue Impulse und Marktveränderungen reagieren zu können. Diese sind oft unvorhersehbar und erfordern rasches Handeln.

Mitunter sind diese Veränderungen so disruptiv, dass sie in kürzester Zeit einen zerstörerischen Einfluss auf einzelne Unternehmen, aber auch auf ganze Branchen haben können. Marktteilnehmer müssen heute wesentlich schneller darauf reagieren, um konkurrenzfähig zu bleiben, als noch vor der Jahrtausendwende.

Ein bekanntes Beispiel ist der Beginn der Smartphone-Ära und der Markteintritt von Apple mit dem iPhone in den Markt für Mobiltelefone im Jahr 2007. Innerhalb von nur 2 bis 3 Jahren hat diese Entwicklung zu einem kompletten Umbruch der Branche geführt. Der damalige Marktführer Nokia wurde schnell abgehängt und endete innerhalb von nur wenigen Jahren in der Bedeutungslosigkeit.

Urplötzlich auftretende Ereignisse können auch eine Rolle spielen. Die Covid19-Pandemie zeigt, dass es jederzeit zu weltweiten Disruptionen mit direktem Einfluss auf Gesellschaft und Wirtschaft kommen kann. Regierungen und Organisationen müssen flexibel auf ein Virus reagieren, welches wir noch nicht kennen. Neue Regeln und Prozesse müssen schnell eingeführt und immer wieder angepasst werden.

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