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Die am 17. September 2026 veröffentlichte Weiterbildungsstudie der Bitkom Akademie zeigt eine deutliche Wahrnehmungslücke zwischen Unternehmensleitungen und Beschäftigten. Für die Erhebung wurden 84 Unternehmensleiter sowie 1.108 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer befragt. Zwar sehen 82 Prozent der Führungsebene Weiterbildung als zentralen Hebel für die digitale Transformation, doch nur 21 Prozent der Beschäftigten geben an, von ihrer Führungskraft aktiv auf Weiterbildungsangebote angesprochen zu werden.

Auch bei den Budgets driften die Wahrnehmungen auseinander: 65 Prozent der Unternehmen berichten von stabilen oder steigenden Weiterbildungsbudgets, während Beschäftigte im Schnitt einen Rückgang von 26 Prozent wahrnehmen. Besonders deutlich wird die Kluft beim Thema KI: 79 Prozent der Unternehmensleitungen priorisieren KI-Kompetenzen als Weiterbildungsschwerpunkt, gleichzeitig äußern 38 Prozent der 16- bis 29-Jährigen konkrete Angst vor einem KI-bedingten Jobverlust.

Für Change- und Personalverantwortliche liefert die Studie ein klares Signal: Strategische Absichtserklärungen zur KI-Weiterbildung entfalten erst dann Wirkung, wenn sie auf der Führungsebene tatsächlich kommuniziert und im Arbeitsalltag spürbar gemacht werden. Wer Qualifizierungsprogramme plant, sollte die Diskrepanz zwischen Top-down-Strategie und individuell erlebter Realität aktiv adressieren, statt sie als reines Kommunikationsproblem abzutun.

Quelle: Bitkom Akademie – Weiterbildungsstudie 2026

(Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft)