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Das am 16. September veröffentlichte Arbeitsmarktbriefing der StepStone Group zeigt eine deutliche Prioritätsverschiebung: 77 Prozent der Beschäftigten stufen einen sicheren Arbeitsplatz höher ein als Aufstiegschancen, 32 Prozent nennen ihn als Top-Kriterium bei der Jobwahl – vier Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig berichten 74 Prozent von Schwierigkeiten, überhaupt zu Vorstellungsgesprächen eingeladen zu werden, und 65 Prozent erleben gestiegene Anforderungsprofile gegenüber vor drei Jahren.

Der Berufseinstieg bleibt angespannt: 2025 lagen Einstiegsstellen 33 Prozent unter dem Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2025, dem niedrigsten je gemessenen Stand. Im ersten Halbjahr 2026 zeigt sich mit einem Plus von 14 Prozent zumindest eine leichte Erholung. Besonders gefragt sind Berufe in Pflege, Handwerk und Technik. 58 Prozent der befragten Recruiter verknüpfen Jobsicherheit explizit mit Tätigkeiten, die sich schwer automatisieren lassen.

Für Projektverantwortliche verschärft das die Personalplanung doppelt: Wer Fachkräfte für Transformationsprojekte gewinnen will, konkurriert um ein kleiner werdendes Angebot an Rollen, die als KI-resistent gelten – während Berufseinsteiger vorerst schwerer zu integrieren sind.

Quelle: StepStone Group – Jobsicherheit wird wichtiger, Berufseinstieg bleibt schwer: Die Arbeitsmarkt-Trends im Herbst 2026

(Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft)