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Der am 15. September veröffentlichte Hiscox Cyber Readiness Report 2026 zeigt, dass 31 Prozent der deutschen kleinen und mittleren Unternehmen im vergangenen Jahr einen erfolgreichen Cyberangriff erlebten. Ein Drittel der betroffenen Firmen berichtet, dass der Vorfall die Solvenz oder den Fortbestand des Unternehmens konkret gefährdet hat. Die durchschnittliche Ausfallzeit lag hierzulande bei 41,7 Stunden – deutlich über dem globalen Mittel von 31,6 Stunden.

Häufigste Angriffsformen waren Zahlungsbetrug durch Umleitung, DDoS-Attacken, Missbrauch von IT-Ressourcen und der Verlust unverschlüsselter Daten. Bemerkenswert ist die Wahrnehmungslücke: Reputationsschäden gelten als größte Sorge, treten aber nur bei einem Viertel der Betroffenen tatsächlich ein – während finanzielle und operative Folgen die eigentliche Belastung darstellen.

Für den Mittelstand, in dem Interim-Manager und Projektleitungen häufig auch Krisen- und Kontinuitätsplanung verantworten, liefert der Report ein klares Argument: Resilienzinvestitionen sollten sich an tatsächlichen Ausfallkosten orientieren, nicht an der öffentlichen Wahrnehmung eines Vorfalls. Incident-Response-Pläne gehören damit in jedes Transformationsprojekt, nicht nur in die IT-Abteilung.

Quelle: Hiscox – Hiscox Cyber Readiness Report 2026: Cyber-Angriffe bedrohen deutsche KMU stärker als erwartet

(Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft)