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Eine von Omdia im Auftrag des Backup-Anbieters Object First durchgeführte Studie zeigt eine sich verschärfende Bedrohungslage: 83 Prozent von 700 befragten IT- und Fachverantwortlichen aus mittleren und größeren Unternehmen in den USA, Großbritannien, Irland, Frankreich und der DACH-Region wurden in den vergangenen 24 Monaten Opfer eines erfolgreichen Ransomware-Angriffs, gegenüber 66 Prozent im Jahr 2024. Gleichzeitig sinkt die Wiederherstellungsfähigkeit: Nur noch 39 Prozent konnten mindestens 75 Prozent ihrer Daten zurückholen, ein Rückgang von 57 Prozent im Vorjahr. 64 Prozent überschritten ihre festgelegten Wiederherstellungszeiten.

Besonders aufschlussreich ist die sogenannte Immutability-Lücke: 93 Prozent der Befragten halten wirklich unveränderliche Backup-Speicher für kritisch, doch nur 16 Prozent verfügen tatsächlich darüber. Fast neun von zehn Verantwortlichen trauen Herstellerangaben zur Unveränderlichkeit ohne unabhängige Prüfung nicht mehr – ein Vertrauensverlust, der auf zahlreiche erfolgreiche Angriffe auf vermeintlich geschützte Backup-Systeme zurückgeht.

Für Projekt- und Interim-Verantwortliche ist die Studie eine Erinnerung daran, dass IT-Sicherheit kein reines IT-Thema mehr ist, sondern zentraler Bestandteil von Risikomanagement, Business-Continuity-Planung und Projektsteuerung. Wer Digitalisierungs- oder KI-Projekte verantwortet, sollte Wiederherstellungsfähigkeit und Backup-Architektur frühzeitig als Erfolgskriterium mitplanen statt sie der IT-Abteilung allein zu überlassen – die Lücke zwischen wahrgenommener und tatsächlicher Resilienz trifft im Ernstfall das ganze Projekt.

Quelle: Object First / Omdia – 93% of Technology Leaders Say Absolutely Immutable Backup Storage Is Critical for Ransomware Protection, But Only 16% Have It

(Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft)