Vercel-Datenanalyse – Offene KI-Modelle erreichen 29 Prozent des Token-Volumens, DeepSeek treibt den Trend
Der „AI Gateway Production Index" der Cloud-Plattform Vercel wertet monatlich Billionen tatsächlich in Produktivsystemen verarbeiteter KI-Tokens aus. Die Kategorie der offenen, frei verfügbaren Modelle – dazu zählt Vercel unter anderem Qwen, Gemma, GPT-OSS und Kimi sowie Labs wie DeepSeek, MiniMax, Moonshot und Z.ai – wuchs von rund 11 Prozent des Token-Volumens im April 2026 auf 29 Prozent im Juni.
Den größten Teil des Wachstums treibt ein einzelner Anbieter: DeepSeek allein kommt im Juni auf 22,6 Prozent des Gateway-Volumens und ist damit hinter Anthropic und Google drittgrößter Anbieter, noch vor OpenAI. Am Umsatz ändert das kaum etwas – offene Modelle machen trotz des Zuwachses weniger als 4 Prozent der Gesamtausgaben aus, da sie im Schnitt nur einen Bruchteil der Tokenpreise etablierter Anbieter kosten. Anthropic vereint weiterhin den Großteil der Ausgaben auf sich.
Für Unternehmen, die über Modellunabhängigkeit oder lokale bzw. offene Modelle nachdenken, liefert das eine nüchterne Rechengrundlage: Der Kostenvorteil ist real und wächst schnell, konzentriert sich aber auf wenige Anbieter und ersetzt noch nicht die Leistungsführerschaft etablierter Anbieter bei anspruchsvollen Agenten-Workloads. Eine Multi-Model-Strategie sollte beide Realitäten gleichermaßen einplanen.
(Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft)