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Eine repräsentative Befragung von mehr als 2.000 Erwerbstätigen durch die TU Darmstadt und das Meinungsforschungsinstitut YouGov liefert ein kontraintuitives Ergebnis: Wer künstliche Intelligenz gut versteht, sorgt sich stärker um den eigenen Arbeitsplatz als weniger informierte Kolleginnen und Kollegen. Rund 43 Prozent der Befragten mit sehr gutem KI-Wissen gehen davon aus, dass ihre Tätigkeit in absehbarer Zeit von KI übernommen werden könnte.

Damit widerlegt die vom Fachgebiet Wirtschaftsinformatik unter Leitung von Professor Peter Buxmann verantwortete Untersuchung die verbreitete Annahme, mangelndes Wissen sei die Hauptursache der KI-Skepsis. Besonders betroffen sind Beschäftigte mit stark digitalisierbaren Tätigkeiten wie Textarbeit, Analyse oder Programmierung, während jüngere Beschäftigte tendenziell größere Sorgen äußern als ältere. Gleichzeitig hat bislang erst jeder Siebte an einer KI-bezogenen Weiterbildung teilgenommen.

Für Change- und Transformationsverantwortliche liefert der KI-Monitor 2026 einen wichtigen Hinweis: Reine Informationskampagnen reichen nicht aus, um Akzeptanz zu schaffen. Wirksames Change Management muss neben Wissensvermittlung auch konkrete Perspektiven, Weiterbildungsangebote und echte Mitgestaltung bieten, um die Sorgen gerade technisch versierter Mitarbeitender ernst zu nehmen statt sie zu unterschätzen.

Quelle: TU Darmstadt – Wer KI versteht, hat mehr Angst vor Jobverlust

(Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft)