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Eine neue Gartner-Umfrage unter 1.303 Führungskräften aus Unternehmen mit mindestens 50 Millionen US-Dollar Jahresumsatz zeigt eine deutliche Kluft zwischen Ambition und Umsetzung: Nur 22 Prozent der Organisationen haben KI erfolgreich über mehrere Geschäftsbereiche hinweg skaliert, obwohl 85 Prozent der Befragten planen, ihre KI-Ausgaben 2026 weiter zu erhöhen. Im Schnitt flossen 2025 bereits 12 Prozent der Funktionsbudgets in KI-Projekte, 11 Prozent der Organisationen wissen jedoch nicht einmal genau, wie viel ihre Fachbereiche dafür tatsächlich ausgegeben haben.

Als Hauptursachen nennt Gartner fehlende finanzielle Transparenz und mangelnde Ergebnismessung: Low-Performer kennen bei fast einem Drittel ihrer KI-Projekte den tatsächlichen Wertbeitrag nicht, High-Performer dagegen bei über 80 Prozent. Häufig würden zudem populäre, gehypte Anwendungsfälle priorisiert statt strategisch sinnvoller Lösungen mit klarem Geschäftsbezug.

Für Mittelständler und Projektverantwortliche liegt die Botschaft klar auf der Hand: Die Skalierung von KI über Silos hinweg ist in erster Linie ein Steuerungs- und Führungsproblem, kein technisches. Wer KI nicht als einzelnes Pilotprojekt, sondern als bereichsübergreifendes Change-Programm mit klaren Budget- und Erfolgskennzahlen aufsetzt, hat laut Gartner deutlich bessere Karten – ein Feld, auf dem erfahrene Interim- und Projektmanager mit Steuerungs-Know-how gefragt sind.

Quelle: Gartner – Gartner Survey Finds Only 22% of Organizations Have Successfully Scaled AI Across Multiple Business Units

(Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft)