YouGov-VUCA-Index steigt auf 42,3 Punkte – Volatilität dominiert Unternehmensentscheidungen
Der YouGov Business VUCA Index, der vierteljährlich 513 britische Unternehmensentscheider zu Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität befragt, ist im zweiten Quartal 2026 leicht von 41,8 auf 42,3 Punkte gestiegen. Treiber ist vor allem die Volatilitäts-Dimension, die um 3,6 auf 54,8 Punkte zulegte und damit klar dominiert. YouGov-Forschungsleiter Vivek Pillai bringt es auf den Punkt: Volatilität sei inzwischen die bestimmende Kraft für unternehmerische Entscheidungen.
Bemerkenswert ist die wachsende Lücke zwischen Unternehmensgrößen: Während die VUCA-Werte bei großen und mittleren Unternehmen weiter steigen, fallen sie bei kleinen Firmen – der Abstand wuchs von 12,0 auf 13,8 Punkte. Gleichzeitig sank das Vertrauen in die eigene Geschäftsführung von 55 auf 49 Prozent, und nur noch 51 Prozent der Befragten fühlen sich auf kommende Entwicklungen vorbereitet.
Für Projekt- und Change-Verantwortliche liefert das eine klare Botschaft: 53 Prozent der Entscheider priorisieren inzwischen Geschwindigkeit vor Vollständigkeit der Information. Governance-Prozesse und Entscheidungswege sollten entsprechend auf schnellere Zyklen ausgelegt werden, gerade in kleineren Mittelstandsstrukturen, die laut Studie am stärksten unter Druck geraten und häufig zusätzliche externe Unterstützung benötigen.
Quelle: YouGov – Business Volatility, Uncertainty, Complexity, and Ambiguity Index (VUCA): May 2026
(Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft)