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Eine im Fachjournal Discover Sustainability veröffentlichte Studie untersucht, wie Organisationen in volatilen VUCA- und BANI-Umgebungen ihre Widerstandsfähigkeit bewahren. Auf Basis von 20 Experteninterviews identifizieren die Autoren vier Kategorien von Puffer-Mechanismen: strukturelle Puffer wie Redundanzen und finanzielle Rücklagen, personelle Puffer wie Cross-Training und dezentrale Entscheidungskompetenz, psychologische Puffer wie Vertrauensnetzwerke sowie strategische Puffer wie Szenarioplanung und Diversifizierung.

Der zentrale Befund: Erfolgreiche Organisationen setzen nicht auf einen einzelnen Puffertyp, sondern kombinieren mehrere Ebenen gleichzeitig. Besonders hervorgehoben wird die Rolle von Führungskräften als „emotionaler Schutzschild", die Unsicherheit von ihren Teams fernhalten und so psychologische Sicherheit erst ermöglichen – eine Funktion, die in klassischen Resilienzmodellen oft unterbelichtet bleibt.

Für Change- und Interim-Manager liefert die Vier-Kategorien-Struktur ein praktisches Diagnoseraster: Statt Resilienz nur über Prozesse oder IT-Redundanzen zu denken, lässt sich der Zustand einer Organisation entlang aller vier Puffer-Ebenen bewerten. Gerade in Interim-Mandaten, in denen schnelle Bestandsaufnahmen gefragt sind, hilft ein solches Raster, blinde Flecken – etwa fehlende psychologische Puffer bei sonst stabiler Struktur – frühzeitig sichtbar zu machen.

Quelle: Discover Sustainability – Buffering strategies in the VUCA and BANI world

(Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft)