← Zurück zu allen News

Der aktuelle "Pulse of the Profession"-Report des Project Management Institute (PMI) zeichnet ein deutliches Bild: 97 % der Projektverantwortlichen haben im vergangenen Jahr mindestens ein komplexes Projekt geleitet, und mehr als die Hälfte aller Projekte gilt inzwischen als komplex.

Der auffälligste Befund: 31 % der komplexen Projekte erreichen ihre ursprünglich geplanten Ziele nicht mehr – mehr als doppelt so viele wie noch 2024 (12 %). Als größten Treiber dieser Komplexität nennen 72 % der befragten CEOs den Einfluss von KI und Automatisierung auf ihre Betriebsmodelle. Interessant ist dabei die Wahrnehmungslücke, die der Report beschreibt: Führungskräfte erleben KI als externe Disruption, auf die reagiert werden muss – Projektteams erleben sie als internen Umsetzungsdruck im Tagesgeschäft.

Für die Praxis heißt das: Klassische Methodenkompetenz allein reicht nicht mehr aus. Systemisches Denken – also das Verständnis dafür, wie sich Entscheidungen in einem Teilbereich auf das Gesamtsystem auswirken – wird laut PMI zum entscheidenden Erfolgsfaktor in komplexen Projekten.

Quelle: PMI – Pulse of the Profession 2026

(Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft)