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Der aktuelle Work Trend Index von Microsoft zeigt ein bemerkenswertes Ungleichgewicht: 49 % der Beschäftigten nutzen KI inzwischen für kognitive Arbeit – Problemlösung, Bewertung, kreatives Denken. Zwei Drittel sagen, KI verschaffe ihnen mehr Zeit für wertschöpfende Aufgaben, und 58 % der KI-Nutzer geben an, Arbeit zu leisten, die vor einem Jahr noch nicht möglich war. Bei den intensivsten Nutzern, von Microsoft als "Frontier Professionals" bezeichnet, steigt dieser Wert auf 80 %.

Das Problem liegt laut Report nicht bei den Mitarbeitenden, sondern im System um sie herum: Kennzahlen, Anreize und Normen in Unternehmen honorieren die neue Arbeitsweise bislang kaum – nur 13 % der Beschäftigten werden aktiv dafür belohnt, ihre Arbeit mit KI neu zu gestalten. Organisatorische Faktoren erklären laut Microsoft 67 % der Wirkung von KI im Unternehmen – Führungsverhalten und Unternehmenskultur wiegen damit etwa doppelt so schwer wie die individuelle Einstellung Einzelner. Wenn Führungskräfte KI selbst sichtbar nutzen, steigt bei ihren Teams der wahrgenommene Nutzen um 17 Punkte, das kritische Denken um 22 Punkte.

Quelle: Microsoft WorkLab – Work Trend Index 2026

(Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft)