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Aktuelle Branchenerhebungen zeichnen ein eindeutiges Bild der Projektmanagement-Praxis 2026: 81 % der Agile-Teams nutzen Scrum inzwischen in einer hybriden oder angepassten Form – reines, lehrbuchgetreues Scrum ist damit zur Ausnahme geworden. Gleichzeitig erwarten 76 % beziehungsweise 73 % der Befragten eine weiter steigende Nutzung agiler und hybrider Ansätze in ihrer Organisation.

Der Trend geht klar in Richtung Kombination: Unternehmen verbinden die Anpassungsfähigkeit agiler Methoden zunehmend mit klassischen Steuerungselementen – formaler Governance, Compliance-Prüfpunkten und portfolioweiter Priorisierung. Gerade für große oder regulatorisch anspruchsvolle Vorhaben hat sich dieser hybride Ansatz als praxistauglicher erwiesen als reine Methodentreue.

Ein weiterer Schwerpunkt verschiebt sich: 76 % der Befragten sagen, der konkrete Nachweis des Geschäftswerts agiler Arbeit sei wichtiger geworden – nur noch 29 % verknüpfen agile Arbeit direkt mit Geschäftsergebnissen, 26 % beeinflussen damit Produkt- und Portfolioplanung. Für Projektverantwortliche bedeutet das: Methodenwissen allein reicht nicht mehr. Gefragt ist zunehmend die Fähigkeit, zwischen Scrum, Kanban, Lean und klassischen Steuerungsinstrumenten je nach Situation zu wechseln – und den Nutzen dieser Arbeit auch belegen zu können.

Quelle: Businessmap – Agile Statistics 2026

(Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft)