Prosci-Forschung – warum klassisches Change Management bei KI-Vorhaben nicht reicht
Change-Management-Spezialist Prosci hat untersucht, warum viele Unternehmen trotz hoher KI-Investitionen die erhofften Ergebnisse verfehlen – und kommt zu einem klaren Befund: Es liegt selten an der Technik. Stattdessen wenden Organisationen klassische Change-Management-Ansätze auf eine Art von Transformation an, die grundlegend anders funktioniert. Mangelnde Anwenderkompetenz macht mit 38 % den größten Anteil aller gemeldeten Probleme bei KI-Einführungen aus.
Ein zentrales Muster ist die Kluft zwischen den Ebenen: Mitarbeitende an der Basis interessieren sich für praktische, konkrete Anwendungen, Führungskräfte denken in strategischen Kategorien. Diese Fehlausrichtung erklärt laut Prosci, warum viele Unternehmen im Pilotstadium steckenbleiben – strategische Vorgaben von oben treffen auf praktische Bedürfnisse an der Basis, ohne dass ein Pilotprojekt diese Lücke von selbst schließt.
Change-Sättigung ist dabei längst ein eigenständiges Risiko: Nur 41 % der Führungskräfte sind bereit, ihr eigenes Verhalten zur Unterstützung von Veränderung anzupassen. Am stärksten betroffen sind mittlere Führungsebenen und Mitarbeitende an vorderster Front. Der Lohn für den Mehraufwand ist messbar: Initiativen mit exzellentem Change Management erreichen ihre Ziele laut Proscis über 25-jähriger Benchmarking-Historie sechsmal häufiger als solche mit schwachem Change Management.
Quelle: Prosci
(Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft)